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Weingut Ziereisen

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Mut zum Charakter – „Unsere Weine dürfen polarisieren“

Das Familien-Weingut Ziereisen arbeitet im besten Sinne traditionell. Auf 20 Hektar Rebfläche im südlichen Markgräflerland produziert Hanspeter & Edeltraud Ziereisen charaktervolle, eigenständige Weine. Angebaut werden unter anderem weiße Burgundersorten, Chardonnay und Syrah. Das Herz des Markgräflers hängt aber am Gutedel und am Spätburgunder, den Hauptrebsorten des Weinguts. Naturnah, langsam, schonend, lautet das Credo der Qualitätsphilosophie. Die ausnahmslos per Hand gelesenen Trauben werden vor der Weiterverarbeitung nochmal selektioniert und dann spontan vergoren. Die Weine reifen ohne weiteren Eingriff bis zu 22 Monate in unterschiedlichen Holzgebinden auf der Hefe und werden teilweise unfiltriert abgefüllt.
Weingut Ziereisen

„Keine Perfektion – und das auf höchstem Niveau“, lautet die Philosophie von Edeltraud und Hanspeter Ziereisen. Die Ziereisen-Weine sind Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten. Liebe und Leidenschaft gelten vor allem dem Spätburgunder und dem Gutedel.
Ziereisen macht keine „geschminkten“ Weine. An den Weinen wird so wenig wie möglich herummanipuliert. Spontane Vergärung, Lagerung auf der Vollhefe, Abfüllung ohne vorherige Filtration. Große Weine brauchen Zeit – so reifen die Ziereisen-Gewächse bis zu 22 Monate im Fass, und dann nochmals neun Monate auf der Flasche nach der Abfüllung.
In den Weinbergen finden sich Reben im Alter von bis zu 60 Jahren. Akribisch ist die Weinbergsarbeit. Möglichst naturnah, manuell, mit strenger Selektion und Ertragsbegrenzung der Trauben.

Das Weingut Ziereisen ist ein noch relativ junges Weingut. Hanspeter Ziereisen brachte 1992 seinen ersten Jahrgang auf die Flasche und wandelte nach und nach das elterliche Hofgut in einen Weinbaubetrieb um. Im Erstberuf ausgebildeter Schreiner, trieben ihn wie bei vielen anderen Quereinsteigern Neugier und Leidenschaft dazu, das Weinmachen anders, sprich abseits gängiger Konventionen und abseits des Mainstreams, anzugehen.

„Keine Perfektion – und das auf höchstem Niveau“, so lautet Hanspeter Ziereisens Motto. Seine Weine sind Persönlichkeiten mit Seele. Und dazu gehören Ecken und Kanten. Glattgebügelte Boutique-Weine sind nicht sein Ding. Seine Liebe und Leidenschaft gilt der Königin der Rotweintrauben, dem Spätburgunder. Aber auch die große alte Rebsorte des Markgräflerlandes, der Gutedel, hat es ihm angetan. Hanspeter Ziereisen hatte den Mut, keine Weine für den Markt zu „machen“, sondern von Anfang an auf den wiedererkennbaren, starken Eigencharakter seiner Weine zu setzen. Dazu gehören auch der Mut zur Spontanvergärung, und der, keine „geschminkten“ Weine zu produzieren. Weine, die sich nicht sofort trinkfertig und harmonisch für den Markt oder Verkostungen präsentieren, sondern Weine, die sich erst mit den Jahren öffnen, dann ihre Vielschichtigkeit präsentieren und ein großes Lagerpotenzial besitzen: „Unsere Weine dürfen polarisieren“. Keine Kompromisse.

Tradition als Avantgarde: Hanspeter Ziereisen hat viel von alten Winzern gelernt. Zum Beispiel die einfache, aber im modernen „Winemaking“ häufig verdrängte Erkenntnis: „Große Weine brauchen Zeit“. Ein entscheidendes Element zur Charakterbildung. Die Ziereisen-Weine bekommen genügend davon: Im Bereich der Parzellenweine während der Vergärung mit Maischestandzeiten von bis zu 35 Tagen, bei der bis zu 22-monatigen Reifung im Fass, bei der nochmals neunmonatigen Reifung auf der Flasche nach der Abfüllung.

An den Weinen wird so wenig wie möglich herummanipuliert. Spontane Vergärung, Lagerung auf der Vollhefe ohne Abstich, Abfüllung ohne vorherige Filtration. Und wer einmal mitbekommen hat, wie „lebendig“ natürlich und mit Geduld ausgebaute Weine sind, wie sie sich während ihrer Reifung immer wieder verändern – wer diese Spannung und diesen Facettenreichtum kennen gelernt hat, der kann mit „gemachten“ Weinen nur noch wenig anfangen.

Auch im Weinberg findet sich das Thema Zeit wieder. Bei den Reben zum Beispiel. Je älter die Reben, desto geringer der Ertrag, aber auch desto prägnanter die Weine. In den Weinbergen finden sich Reben im Alter von bis zu 60 Jahren. Akribisch ist die Weinbergsarbeit. Möglichst naturnah, viel geschieht manuell, mit strenger Selektion und Ertragsbegrenzung der Trauben bis hinab zu etwa 20 hl/ha.